Wenn sich die Rollen langsam verändern
Ihre Mutter war stets die wichtigste Bezugsperson in Ihrem Leben. Von Anfang an hat sie Sie begleitet, umsorgt und Ihnen Halt gegeben – auch in schwierigen Zeiten. Mit den Jahren verschiebt sich dieses vertraute Gefüge jedoch. Sie selbst werden älter, und Ihre Mutter braucht zunehmend Unterstützung. Aus der Beschützerin wird nach und nach eine Person, die selbst Schutz und Hilfe benötigt.
Immer häufiger stellen Sie sich die Frage, ob Sie Ihrer Mutter die Unterstützung bieten können, die sie heute braucht – und ob dies in ausreichendem Umfang möglich ist. Gleichzeitig stehen Sie vor der Herausforderung, Ihre eigenen Verpflichtungen und Sorgen mit dem wachsenden Bedürfnis Ihrer Mutter nach Sicherheit und Betreuung zu vereinbaren. Eine Notrufuhr kann dabei eine sinnvolle Entlastung darstellen.
Rund um die Uhr sicher!
integriert
Weshalb eine Notrufuhr für Ihre Mutter sinnvoll ist
Eine Notrufuhr ergänzt Telefon oder Handy auf ideale Weise. Gerät Ihre Mutter in eine Situation, in der sie Hilfe benötigt, aber nicht mehr zum Telefon gelangen kann oder Mühe mit der Bedienung eines Mobiltelefons hat, genügt ein einfacher Knopfdruck. Über die integrierte Sprecheinheit kann sofort Kontakt aufgenommen und Hilfe organisiert werden.
Damit schenkt eine Notrufuhr nicht nur Ihrer Mutter ein deutliches Plus an Sicherheit, sondern nimmt auch Ihnen die Sorge, dass sie im Ernstfall allein bleibt. Die Uhr am Handgelenk sorgt dafür, dass Hilfe jederzeit nur einen Knopfdruck entfernt ist.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Notrufuhr?
Nach einem langen, selbstbestimmten Leben fällt es vielen älteren Menschen schwer, sich einzugestehen, dass sie im Notfall Unterstützung benötigen könnten. Dennoch gibt es klare Anzeichen, die darauf hindeuten, dass eine Notrufuhr sinnvoll ist – gerade um die Selbständigkeit in den eigenen vier Wänden möglichst lange zu bewahren.
Manche Seniorinnen und Senioren befürchten, ein Notrufsystem könne sie alt oder gebrechlich erscheinen lassen. Moderne Modelle wie die Limmex-Notrufuhr widerlegen diese Sorge. Sie wird wie eine herkömmliche Armbanduhr getragen, das Notrufsystem ist unauffällig integriert. Das sportliche Design lässt nicht erkennen, dass es sich um eine Notrufuhr handelt. Zudem sind die Ziffern gross und auch bei eingeschränkter Sehkraft gut lesbar.
Ein „zu früh“ gibt es bei einer Notrufuhr nicht – wohl aber ein «zu spät». Deshalb lohnt es sich, frühzeitig über diese Form der Vorsorge nachzudenken.
Gründe, die für eine Notrufuhr sprechen
„So etwas brauche ich nicht.“ Diesen Satz hört man häufig. Doch wie sieht der Alltag Ihrer Mutter konkret aus? Lebt sie allein, vielleicht nachdem der Partner verstorben ist? Verbringt sie viele Stunden und Nächte ohne Gesellschaft? Wohnen Sie selbst weit entfernt oder sind beruflich stark eingespannt?
Gerade wenn Ihre Mutter viel Zeit allein verbringt und nur wenige soziale Kontakte pflegt, ist ein Notrufsystem besonders wichtig. Immer wieder kommt es vor, dass ältere Menschen stürzen und nicht mehr selbstständig aufstehen können. Das Telefon ist ausser Reichweite, Rufen bleibt ungehört. In einer solchen Situation kann eine Notrufuhr entscheidend sein.
Ohne diese Hilfe bleibt oft nur das Warten – Minuten oder sogar Stunden lang. Erst wenn jemand zufällig vorbeikommt oder es doch noch gelingt, sich zum Telefon zu bewegen, kommt Hilfe. Eine belastende Vorstellung, die leider häufiger Realität ist, als man denkt. Oft wird erst nach einem solchen Vorfall vorgesorgt.
Notrufuhr bei Krankheit oder körperlichen Einschränkungen
Auch gesundheitliche Gründe sprechen für ein Notrufsystem. Chronische Erkrankungen oder körperliche Einschränkungen erhöhen das Risiko zu stürzen deutlich.
Dazu zählen unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schwindelanfälle oder Unsicherheiten nach Operationen. Nach einem Gelenkersatz, einem Beinbruch oder einem Schlaganfall ist das Sturzrisiko oft erheblich erhöht – auch wenn Betroffene dies nicht immer offen zugeben.
Ein bereits erlebter Sturz verstärkt häufig die Angst vor einem erneuten Unfall. Viele ältere Menschen fürchten, dadurch ihre Selbständigkeit zu verlieren und womöglich in ein Pflegeheim ziehen zu müssen. Diese Angst kann lähmend wirken. Umso wichtiger ist es, das Sicherheitsgefühl wieder aufzubauen. Eine Notrufuhr hilft dabei, diese Angstspirale zu durchbrechen und Vertrauen in den eigenen Alltag zurückzugewinnen.
Auch chronische Erkrankungen wie Diabetes, Multiple Sklerose oder Osteoporose führen dazu, dass Gehhilfen benötigt werden und das Gehen unsicherer wird. In solchen Fällen ist es entscheidend zu wissen, dass im Notfall rasch Hilfe eintrifft.
Sturzgefahr in der Schweiz
Gemäss Angaben der Beratungsstelle für Unfallverhütung verletzen sich in der Schweiz jedes Jahr über eine Million Menschen bei Nichtberufsunfällen. Stürze zählen dabei zu den häufigsten Unfallursachen und sind mit rund 1700 Todesfällen pro Jahr die häufigste Todesursache. 95 Prozent der Opfer haben das Rentenalter bereits erreicht.
Jährlich erleiden rund 290’000 Personen in der Schweiz eine Sturzverletzung, davon etwa 90’000 Menschen über 65 Jahre.
Eine Notrufuhr gegen Angst und Unsicherheit
Bereitet Ihrer Mutter bereits der morgendliche Gang unter die Dusche Sorgen? Die Angst auszurutschen und sich zu verletzen ist nach einem Sturz besonders ausgeprägt. Diese Furcht führt häufig dazu, dass Bewegungen vermieden werden.
Die Folge ist oft eine Abwärtsspirale: weniger Aktivität, sinkendes Selbstvertrauen, Muskelabbau und dadurch ein noch höheres Sturzrisiko. Nicht selten endet dieser Prozess in sozialem Rückzug und dem Verlust der Selbständigkeit.
Eine Notrufuhr kann helfen, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Sie vermittelt Sicherheit und ermöglicht Ihrer Mutter, den Alltag wieder mit mehr Vertrauen zu meistern.
Schutz vor sozialem Rückzug
Soziale Kontakte sind im Alter von grosser Bedeutung. Unterstützen Sie Ihre Mutter dabei, aktiv zu bleiben: fördern Sie Treffen mit anderen Menschen, gemeinsame Ausflüge, kulturelle Anlässe oder das Wiederaufleben alter Freundschaften.
Hinterfragen Sie auch die Gründe für einen möglichen Rückzug. Liegen körperliche Einschränkungen wie Seh- oder Hörverlust vor, oder spielen seelische Faktoren eine Rolle? Soziale Aktivitäten, Hobbys oder Reisen für Seniorinnen und Senioren können neue Lebensfreude schenken und Isolation verhindern.
Auch wenn Ihre Mutter zunächst Einwände gegen ein Notrufsystem hat, lohnt es sich, beharrlich zu bleiben. Eine Notrufuhr ist eine Absicherung für den Ernstfall – ähnlich wie eine Versicherung. Man hofft, sie nie zu brauchen, ist aber dankbar, wenn sie im Notfall da ist.
Und das Argument, mit einer Notrufuhr als „alt“ abgestempelt zu werden, greift nicht. Im Gegenteil: Es zeugt von Umsicht und Lebenserfahrung, rechtzeitig für Sicherheit vorzusorgen.