Outdoor Aktivitäten für den Winter für Senioren

Wenn es im Winter so richtig kalt ist und man sich am liebsten vor lauter Frösteln in eine Decke einmummeln möchte, genau dann ist der beste Zeitpunkt, um nach draussen zu gehen. Dicke Jacke überwerfen und auf geht’s nach draussen. Es gibt viele Möglichkeiten für Outdoor Aktivitäten im Winter. Egal ob Wanderung, Rodelabenteuer, Skiabfahrt oder Schneeschuhwanderung – die winterliche Landschaft in der Schweiz bietet zahlreiche Möglichkeiten. Hier unsere fünf besten Tipps für Outdoor Aktivitäten im Winter.

Wandern und die Berge erklimmen

Beim Wandern kann man wunderbar seinen Akku aufladen und aus dem Alltag flüchten. Was im Sommer guttut, ist auch im Winter schön. In der Natur geben nur Ihre Füsse den Takt an. Es hat schon fast etwas Meditatives zu wandern. Hier können Sie Ihren Gedanken ungestört nachhängen und bei einem steileren Anstieg an einem Berg auch mal bis an Ihre Grenzen gehen.

Sie werden spüren, wie das Auspowern, den Körper zu fordern, unglaublich guttut und es Ihren Kopf befreit von den Alltagsproblemen und Sorgen. Dies macht umso mehr Spass, wenn dabei auch noch Schnee liegt. Was in tieferen Regionen leider nur noch selten vorkommt. Wann immer es die Zeit zulässt, sollten Sie auch im Winter Ihre Wanderschuhe schnüren.

Nordic Walking

Das Wandern mit den Stöcken ist bei fast jedem Wetter möglich. Und Nordic Walking macht es für Menschen mit unterschiedlicher körperlicher Leistungsfähigkeit möglich, da die Belastung je nach Länge der Stöcke individuell angepasst werden kann (je höher die Stöcke sind, desto schwerer sind sie abzustossen und desto grösser ist die Belastung). Es entlastet Ihre Gelenke und fast alle Muskeln, was bedeutet, dass Sie mehr Kalorien verbrauchen.

Die Stöcke wiegen nicht viel, aber nach 30 Minuten wird selbst dieses geringe Gewicht viel schwerer erscheinen als zu Beginn der Wanderung. Das bedeutet, dass die Muskeln stärker belastet werden als beim normalen Gehen.

Es ist wichtig, die Nordic-Walking-Technik zu erlernen – Sie sollten die Stöcke zum Abstossen und nicht zum Ziehen verwenden. Es ist auch wichtig, sich vor dem Start aufzuwärmen.

Birdwatching

Schon einmal über Birdwatching nachgedacht? Doch, wer Tiere beobachten will, muss früh aufstehen. Das gilt gerade für Vögel. Diese sind mit dem Sonnenaufgang am aktivsten.

Suchen Sie sich am besten einen geschützten Platz im Wald und warten Sie bis sich die ersten Tiere zeigen. Dabei gilt: Möglichst wenig sprechen oder bewegen, damit die Vögel sich nicht erschrecken und an die Menschen gewöhnen.

Vögel hört man oft bevor man sie sieht. Den Grossteil des Tages nehmen wir das unbewusst wahr. Versuchen Sie sich auf markante Vogelstimmen zu konzentrieren. Wie singt eine Amsel, wie ein Rotkehlchen? Nach einiger Übung haben Sie dann die wichtigsten Stimmen schon bald erkannt und können diese leicht zuordnen, auch ohne das Tier zu sehen.

Nehmen Sie als Ausrüstung ein Fernglas und ein Vogelbuch mit. Mit diesem können Sie bei Ihrer winterlichen Outdoor Aktivität Birdwatching, die Arten bestimmen. Beachten Sie auch: Wer Tiere sehen will, sollte sich möglich still verhalten. Zudem ist es sinnvoll, gedeckte Kleidung zu tragen, also kein strahlendes Weiss, kein Rot, sondern eher Braun- und Grüntöne, die dem entsprechen, was in der Natur vorkommt.

Fotografieren gehen

Im Winter lassen sich wunderbare Naturaufnahmen machen. Es lohnt sich bei regelmässigen Outdoor Touren im Winter eine Kamera dabei zu haben.

Im Winter sollten Sie nicht nur in der Wohnung sein. Gehen Sie nach draussen auf Entdeckungs-Tour. Diese Touren werden Sie zu vielen versteckten und spannenden Plätzen führen. Wer leidenschaftlich gerne fotografiert nimmt zu dieser Outdoor Aktivität seine Kamera mit und macht tolle Fotos von seinen Erkundungen. Sie werden feststellen, dass gerade der Winter viele Sonnentage mit herrlichem Licht bietet. Dazu kommt im Winter eine besondere Stimmung, die es sich lohnt mit der Kamera einzufangen.

Tierspuren finden

Tierspuren lassen sich in der Regel abseits der Wege finden. Darum verlassen Sie doch einmal die Wanderwege und gehen Sie im Winter auf Spurensuche.

Für eine Safari muss man nicht immer weit reisen. Hier einige Tipps für eine Selfmade-Safari zum Tierspuren finden:

Tiere gehen ihre eigenen Wege jenseits unserer Wanderwege. Es macht Spass, diese „Geheimwege“ zu entdecken und mit Forschergeist die Tierspuren zu verfolgen, wenn Sie im Wald sind. Wo könnten Rehe ihren Pfad haben? Wildschweinsuhlen erkennt man ja häufig noch. Aber an manchen Orten im Gebüsch sind Äste abgeknickt und der Boden verdichtet, ein Hinweis auf Wege der Tiere.

Mulden und plattgedrückte Pflanzen sind eindeutige Anzeiger, dass es sich hier um eine Schlafstätte von Tieren handelt. Wer genauer hinsieht, kann Tierspuren finden, vielleicht sogar ein paar Haare.

Der Wald ist ein komplexes Ökogefüge, das vergisst man zu leicht, wenn man dort hindurchspaziert. Wollen Sie Tierspuren finden, lohnt es sich auch, öfter mal nach oben zu schauen. Mit etwas Glück entdecken Sie dort nicht nur Vögel oder Eichhörnchen, sondern auch deren Wohnstätten.

Rehe hinterlassen zwei mondförmige Spuren, bei Mäusen schleift der Schwanz deutlich im Schnee mit. Wie aber sind die Spuren von Fuchs oder Waschbär? Gerade bei dem Wetter, bei dem man eigentlich gerne drinnen bleibt, lassen sich im Wald tolle Tierspuren finden, wenn der Boden feucht und matschig ist.

Geocaching

Wenn Kinder dabei sind, kann man klassische Wanderungen und Spaziergänge auch einmal kreativ abwandeln. Wie wäre es mit einer spannenden Rallye, zum Beispiel oder Dinge aus der Natur für Bastelarbeiten sammeln oder eine Geo

Cache-Tour? Geocaching (engl. to cache = verstecken) ist eine Art Schatzsuche oder Schnitzeljagd mit dem GPS-Gerät. Irgendjemand versteckt einen wasserdichten Behälter mit diversem Inhalt an einem bestimmten Ort und veröffentlicht die Koordinaten im Internet. Unter Zuhilfenahme eines GPS-fähigen Geräts macht man sich auf die Suche nach diesem Cache.

Auch eine besondere Motto-Wanderung oder gar eine Nachtwanderung, können einen besonderen Kick geben, wenn es um Bewegung im Freien geht.

Sicherheit bei Winteraktivitäten

Denken Sie daran, bei den verschiedenen Aktivitäten auf Ihre Sicherheit zu achten, vor allem, wenn Sie weit weg von zu Hause sind. Niemand ist vor gesundheitlichen Problemen oder Unfällen gefeit. Informieren Sie einen Familienangehörigen oder einen Freund, wohin Sie gehen und wie die Route aussehen wird. Berechnen Sie auch, wie lange die Aktivität dauern wird, damit Ihre Kontaktperson weiss, wann Sie ungefähr nach Hause zurückkehren sollten.

Wenn Sie in den Wald oder in die Berge gehen, schauen Sie vorher auf der Karte nach, wo sich die nächsten Häuser oder Siedlungen befinden. Auf diese Weise können Sie im Falle eines plötzlichen Problems schneller Hilfe finden.

Auch mit Notrufgeräten kann die Sicherheit gewährleistet werden. Die Limmex Notrufuhr ist ideal für Menschen, die aktiv bleiben wollen und sich keine Sorgen um ihre eigene Sicherheit machen müssen. Der Vorteil der Notfalluhr liegt in ihrer präzisen GPS-Ortung: Im Falle eines Alarms wird die Position des Trägers genau bestimmt. Eine genaue und schnelle Alarmortung wird durch GPS, GSM und WiFi gewährleistet.

Bewegung macht glücklich

Egal für welche Outdoor Aktivitäten Sie sich im Winter entscheiden. Ob Skifahren, Langlaufen, Wandern, Birdwatching, Fotografieren oder Tierspurensuche: Bewegung an der frischen Luft kurbelt das Herz-Kreislauf-System an. Das vertreibt die Müdigkeit und macht Sie auf Dauer widerstandsfähiger gegen Infektionen.

Obendrein werden Endorphine ausgeschüttet – ein wirksames Mittel gegen den Winter-Blues. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass 30 Minuten pro Tag an der frischen Luft schon ausreichen, um die Stimmung positiv zu beeinflussen. Zu einem ausgeglichenen Lebensstil gehören regelmäßige Outdoor-Erlebnisse daher unbedingt dazu. Einfach mal machen!

So motivieren Sie sich am besten für Outdoor Aktivitäten im Winter

Den berühmten Schweinehund überwinden Sie am besten, wenn Sie sich konkrete Ziele stecken und diese zielstrebig verfolgen. Nehmen Sie sich dabei

nicht zu viel vor! Es muss nicht immer gleich ein kilometerlanges Tagespensum sein – besonders bei nasskaltem Wetter. Wie gesagt reichen 30 Minuten täglich aus. Vielleicht starten Sie am Anfang mit dreimal in der Woche 30 Minuten eine gewählte Outdoor Aktivität durchzuführen. Sie werden sehen, wie leicht dies zur Routine in Ihrem Alltag wird und wie Sie sich schon auf den nächsten Ausflug freuen.

Passende Kleidung für Outdoor-Spass an kalten Wintertagen

Am meisten Körperwärme verlieren wir über den Kopf. Deshalb sollten Sie auf jeden Fall eine Mütze tragen, wenn Sie bei Kälte draussen unterwegs sind.

Ansonsten gilt, was für Outdoor-Aktivitäten zu jeder Jahreszeit passt: Mehrere Schichten sind die Lösung. Besonders morgens, abends sowie in den Pausen, wenn Sie sich nicht bewegen, brauchen Sie warme Kleidung. Am besten eignet sich hier eine wattierte Jacke oder eine Daunenjacke. Sie wiegt nicht viel und lässt sich leicht verstauen. Wenn zur Mittagszeit die Sonne rauskommt und Sie sich ohnehin bewegen, können Sie diese ganz einfach ausziehen und in Ihren Rucksack packen, um nicht zusätzlich ins Schwitzen zu kommen.

Wie dick Sie sich einpacken, hängt sehr von der Bewegung, der eventuell gewählten Sportart, der Intensität der Bewegung sowie von Ihrem persönlichen Kälteempfinden ab. Funktionswäsche ist bei Outdoor-Aktivitäten im allerdings Winter Pflicht. Denn sie transportiert Feuchtigkeit gut von der Haut ab. So sind Sie schnell wieder trocken, auch wenn Sie mal ins Schwitzen kommen sollten. Baumwolle ist hier keine gute Wahl, denn sie führt Feuchtigkeit nur langsam ab und Sie laufen Gefahr auszukühlen.

Auch an kalten Outdoor Tagen sollten Sie genug trinken – am besten etwas Warmes. Nach einem anstrengenden Outdoor-Tag in der Kälte ist es ganz besonders wichtig zu ruhen. Gönnen Sie Ihrem Körper Erholung und belohne Sie sich ruhig mit etwas, was Sie gerne mögen.


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