Das Immunsystem natürlich stärken
Regelmässige Bewegung im Herbst unterstützt die körpereigene Abwehr auf natürliche Weise. Die wechselnden Temperaturen wirken wie ein sanftes Training für den Organismus und helfen dem Immunsystem, widerstandsfähiger zu werden. Wer sich auch in der kühleren Jahreszeit draussen bewegt, ist gut vorbereitet auf die Wintermonate und kann Erkältungen oft besser vorbeugen.
Zusätzlich sorgt Sport an der frischen Luft für eine verbesserte Sauerstoffversorgung. Gerade dann, wenn man sich wetterbedingt häufiger drinnen aufhält, tut jede Bewegung im Freien besonders gut. Die herbstliche Landschaft mit ihren warmen Farben liefert ausserdem neue Energie und macht sportliche Aktivitäten zu einem echten Genuss.
Schon kurze Trainingseinheiten bringen Kreislauf, Stoffwechsel und Konzentration in Schwung. Wer sich morgens bewegt, startet wacher in den Tag – körperlich wie auch mental.
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Bewegung als natürlicher Stresskiller
Auch wenn Dunkelheit, Kälte oder Regen zunächst wenig Motivation auslösen: Nach einer Runde Joggen, Radwandern mit dem Velo oder einem Spaziergang fühlen Sie sich spürbar ausgeglichener. Sport baut Stress ab, hebt die Stimmung und wirkt effektiv gegen Herbstblues oder Winterdepressionen.
Gerade bei nassem und kühlem Wetter meldet sich jedoch oft der innere Schweinehund. Er findet immer gute Gründe, um Bewegung aufzuschieben. Hier helfen feste Verabredungen: Suchen Sie sich Trainingspartnerinnen oder -partner zum Walken, Wandern oder Joggen. Gemeinsam fällt es leichter, dranzubleiben – und die Motivation steigt ganz automatisch.
Geeignete Sportarten für den Herbst
Der Herbst bietet ideale Bedingungen für viele Bewegungsformen. Wir zeigen Ihnen, welche Sportarten jetzt besonders geeignet sind und wie Sie gesund durch die Übergangszeit kommen.
Joggen – Ausdauertraining bei idealen Temperaturen
Moderate Ausdauersportarten wie Joggen oder Walken sind im Herbst besonders empfehlenswert. Bereits drei Trainingseinheiten pro Woche à 30 Minuten können das Immunsystem positiv beeinflussen. In der Natur macht das Laufen nicht nur Freude, sondern fordert auch Herz und Kreislauf.
Im Vergleich zum Sommer sind die Temperaturen jetzt angenehmer. Besonders im Wald profitieren Gleichgewicht, Kraft und Herzgesundheit. Selbst unbeständiges Wetter ist meist kein Hindernis: Mit funktioneller Kleidung, einer wärmenden Schicht und passender Unterwäsche lassen sich auch kühlere Tage gut meistern. Leichter Regen ist ebenfalls kein Problem, solange der Körper warm bleibt.
Achten Sie jedoch auf den Untergrund. Nasse Blätter und Wurzeln erhöhen die Rutschgefahr. In solchen Fällen sind befestigte Wege sicherer – oder Sie nehmen zur zusätzlichen Absicherung eine Notrufuhr oder einen Notfallknopf mit. So können Sie im Notfall jederzeit Hilfe anfordern.
Vor dem Start ist Aufwärmen besonders wichtig. Nehmen Sie sich 10 bis 15 Minuten Zeit für Mobilisations- und Dehnübungen. Das macht die Muskulatur geschmeidig und senkt das Verletzungsrisiko deutlich.
Wandern und Spazieren – sanfte Bewegung in der Natur
Wer Joggen oder Walken nicht mag, findet im Wandern oder Spazierengehen eine hervorragende Alternative. Wandern hat sich längst zu einer beliebten Freizeit- und Gesundheitssportart entwickelt. Die Bewegung an der frischen Luft fördert Entspannung und ermöglicht es, bewusst abzuschalten.
Regelmässige Spaziergänge oder Wanderungen können den Blutdruck senken, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren und den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Pro Stunde werden dabei bis zu 500 Kalorien verbrannt – ganz ohne Leistungsdruck.
Nordic Walking – effektiv und gelenkschonend
Nordic Walking bringt den Kreislauf ordentlich in Schwung, ohne die Gelenke stark zu belasten. Durch den Einsatz der Stöcke wird der ganze Körper aktiviert, der Puls steigt und man kommt angenehm ins Schwitzen.
Die Intensität lässt sich individuell anpassen, weshalb sich Nordic Walking für Einsteigerinnen und Einsteiger ebenso eignet wie für trainierte Personen oder ältere Menschen. Funktionskleidung sorgt dafür, dass Feuchtigkeit vom Körper weggeleitet wird und Sie nicht auskühlen.
Diese Sportart kann allein oder in der Gruppe ausgeübt werden und unterstützt gerade in der kalten Jahreszeit das Immunsystem besonders gut.
Velofahren – aktiv unterwegs im Herbst
Auch im Herbst ist das Fahrrad ein idealer Begleiter. Ob in der Stadt, auf Waldwegen oder über Feldstrassen – Velofahren hält fit und ermöglicht gleichzeitig Naturerlebnisse. Längere Touren stärken Ausdauer, Muskulatur und Kreislauf und wirken sich positiv auf das Immunsystem aus.
Da es im Herbst früher dunkel wird, ist gute Sichtbarkeit besonders wichtig. Tragen Sie reflektierende Elemente an Kleidung oder Accessoires. Viele Sportjacken und Laufhosen verfügen bereits über integrierte Reflektoren, alternativ lassen sich diese einfach nachrüsten.
Yoga – Ruhe und Kraft zugleich
Yoga eignet sich zu jeder Jahreszeit, entfaltet aber im Herbst eine besondere Wirkung. Die Kombination aus Kräftigung, Dehnung und bewusster Atmung bringt Körper und Geist in Einklang. Gleichzeitig hilft Yoga nachweislich dabei, Stress abzubauen und innere Ruhe zu finden.
Gerade draussen ausgeführt, wird Yoga zu einer wohltuenden Auszeit in der Natur – ideal für alle, die Entspannung und Bewegung verbinden möchten.
Pilates – kontrolliert und wirkungsvoll
Pilates verbindet Elemente aus Gymnastik und Yoga und legt den Fokus auf kontrollierte Bewegungen, Atmung und Körperwahrnehmung. Die Übungen sind gelenkschonend und eignen sich besonders für Menschen mit Rückenbeschwerden.
Durch gezieltes Training werden Tiefenmuskulatur, Haltung und Balance verbessert. Pilates stärkt den Körper sanft, aber effektiv – auch im Freien eine hervorragende Wahl.
Sicherheit bei Bewegung im Freien
Bewegung kennt kein Alterslimit. Dennoch ist es sinnvoll, gerade draussen auf Sicherheit zu achten. Eine Notrufuhr wie jene von Limmex bietet zusätzliche Absicherung für Menschen, die auch im höheren Alter aktiv bleiben möchten. Im Notfall kann per Knopfdruck Hilfe angefordert werden, und der Standort wird automatisch übermittelt.
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Wann Sie im Herbst besser pausieren sollten
Bei Erkältungen oder grippeähnlichen Symptomen ist Sport tabu. Wer krank trainiert, belastet den Körper zusätzlich und riskiert ernsthafte Komplikationen wie eine Herzmuskelentzündung.
Fühlen Sie sich müde, haben Fieber, Halsschmerzen oder Gliederschmerzen, ist Ruhe die beste Medizin. Geben Sie Ihrem Körper die Zeit, die er zur Genesung braucht. Erst wenn Sie sich wieder vollständig fit fühlen, sollten Sie das Training langsam aufnehmen.