Radwandern – gute Vorbereitung ist alles

Der Frühling ist die beste Zeit zum Radfahren. Um sie jedoch geniessen zu können, bedarf es einer sorgfältigen Vorbereitung.

Zunächst muss eine Route erstellt werden. Informationen können in lokalen Fahrradforen oder Social-Media-Gruppen gesucht werden. Alternativ können Sie auch eine Route in Google Maps erstellen – dort haben Sie die Möglichkeit, die Strasse oder die Strecke in einem 3D-Panorama zu sehen. Anhand dieser Fotos können Sie die Qualität der Strassenoberfläche und die Breite des Seitenstreifens beurteilen.

Tipp für Radwanderer: Wählen Sie Strecken mit wenig Autoverkehr und am besten mit einem breiten asphaltierten Teil am Strassenrand – dadurch können Sie viel ruhiger und sicherer fahren.

Überprüfen Sie die Wettervorhersage und die Stärke und Richtung des Windes auf Ihrer gewählten Route. Ausserhalb der Stadt auf offenem Gelände kann Gegenwind sehr ermüdend sein und Sie werden schnell alle Kräfte aufbrauchen.

Überprüfung des technischen Zustands des Fahrrads 

Überprüfen Sie vor der Fahrt unbedingt den Zustand Ihres Fahrrads. Dies ist besonders wichtig nach einer Winterpause oder wenn Sie schon längere Zeit ihr Fahrrad nicht benutzt haben.

  • Bequeme Passform – stellen Sie die Höhe von Lenker und Sitz auf das gewünschte Niveau ein.
  • Testfahrt – fahren Sie mit Ihrem Fahrrad und prüfen Sie, ob nirgendwo etwas hängt und die Fahrt nicht behindert.
  • Kette – sie sollte sich leicht drehen, wenn sie nicht ausreichend geschmiert ist, dann eine zusätzliche Portion Schmiermittel auftragen.
  • Reifendruck – überprüfen Sie die Reifen und pumpen Sie ihn gegebenenfalls auf.
  • Bremsen – fahren Sie eine kurze Strecke und testen Sie die Bremse bei verschiedenen Geschwindigkeiten.
  • Reflektoren – installieren Sie Reflektoren oder machen diese sauber. Reflektoren sollten an den Rädern, unter dem Sitz und unter dem Lenkrad angebracht werden.

Helm ist alles beim Radwandern

Eines der wichtigsten Dinge für sicheres Radfahren ist der richtige Helm. Der Helm sollte eng am Kopf des Radfahrers anliegen, es darf kein Freiraum vorhanden sein.

Es sollte sowohl den oberen Teil der Stirn (einige Zentimeter über den Augenbrauen) als auch den Hinterkopf sicher bedecken. Der Helm hat Belüftungslöcher, damit sich der Kopf in der Sonne nicht aufheizt.

So packen Sie bei einer Radtour richtig

Es lohnt sich, sich im Voraus um die Dinge zu kümmern, die Sie auf eine Reise mitnehmen möchten. Bei längeren Reisen ist es besser, nicht alles in einen Rucksack zu packen, sondern den Rücken frei zu haben.

Statt eines Rucksacks eignen sich spezielle Taschen für den Gepäckträger oder den Lenker. Sie sind in der Regel wasserdicht und somit ausreichend wetterfest. ​​

Was Sie auf eine Radtour mitnehmen sollten:

  • Helm – Sicherheit im Strassenverkehr steht an erster Stelle
  • Reparatur Set – bringen Sie unbedingt einen Ersatzschlauch, ein Erste-Hilfe-Set mit Flicken und Klebstoff
  • Telefon mit Navigator 
  • Fahrradbrille – am besten mit Tönung. So sehen Sie auch gut bei starkem Sonnenlicht. Dazu schützt eine Fahrradbrille ihre Augen auch vor kleinen Ablagerungen und Staub.
  • Fahrradbeleuchtung und eine Warnweste – wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie vor Einbruch der Dunkelheit zurück sind.
  • Wasser – bei einer längeren Radtour verliert der Körper eine grosse Menge Flüssigkeit, insbesondere bei Hitze. Es ist besser, zwei Flaschen mitzunehmen.
  • Essen – denn aufgrund intensiver körperlicher Aktivität müssen Sie Ihre Energiereserven unbedingt wieder auffüllen. Dazu nehmen sie meist schnelle Kohlenhydrate in Form von Schokoriegeln, Müsliriegeln, Nüssen, Bananen mit.
  • Notrufuhr – in Notfällen können Sie so am schnellsten Hilfe herbeirufen. Gerade in entlegenen Gebieten, im Wald oder in Gebirgspässen. Durch die GPS-Ortung kann die Hilfe sofort richtig gelenkt werden. Denn in solchen Gebieten fehlen meist Strassennamen.

 

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