Eine Notrufuhr für Senioren – Wann ist der richtige Zeitpunkt

Ihre Eltern waren von klein auf für Sie da, haben Sie umsorgt und grossgezogen und Ihnen geholfen, Ihr Leben zu meistern. Mit dem Alter ändert sich plötzlich alles: Ihre Eltern werden von Beschützern zu Schutzbefohlenen. Ihr Leben verändert sich rapide, sie brauchen immer mehr Unterstützung, um Ihren Alltag zu bewältigen.

Immer mehr stellen Sie sich die Frage: „Kann ich Ihnen in dem Masse das geben, was Sie benötigen?“ Es sind die gleichen Fragen und Gedanken, die Ihre Eltern hatten, als Sie noch klein waren.

Doch wie lassen sich die Sorgen und Nöte, die man auf der einen Seite hat, mit dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis für die Eltern, welche auf der anderen Seite besteht, in Einklang bringen? Eine Notrufuhr ist hierfür die richtige Lösung.

Warum eine Notrufuhr für Senioren sinnvoll sein kann

Eine Notrufuhr ist neben dem Telefon bzw. Handy eine zusätzliche Möglichkeit, sich dann verständlich zu machen, wenn Ihre Eltern in eine Situation kommen, in der sie auf fremde Hilfe angewiesen sind. Wenn der Gang zum Telefon nicht möglich ist oder die Bedienung des Telefons bzw. Handys schwerfällt, dann müssen Ihre Eltern nur einen Knopf drücken. Und schon können sie sich jederzeit einer anderen Person mitteilen, die dann die entsprechende weitere Hilfe organisieren wird.

Es sorgt nicht nur für die nötige Sicherheit Ihrer Eltern und nimmt Ihnen parallel dazu Ihre Sorgen und Nöte, wenn etwas passieren sollte wäre ich für meine Eltern nicht da. Denn die notwendige Hilfe ist stehts nur noch ein Knopfdruck entfernt.

Vielen Eltern fällt es nach einer so langen Zeit der Unabhängigkeit schwer, zuzugeben, dass sie auf  eine Notrufuhr angewiesen sind. Wir haben Ihnen einige Aspekte zusammengestellt, an welchen Sie erkennen können, wann Ihre Eltern  eine Notrufuhr benötigen, um Ihre Selbständigkeit in ihren eigenen vier Wänden zu gewährleisten.

Gründe sich für  eine Notrufuhr zu entscheiden

Eine Notrufuhr? Doch wie ist die Wohnsituation und das soziale Umfeld? Ihr Vater oder Ihre Mutter leben allein? Der Partner ist schon verstorben und er oder sie selbst verbringt den Tag und die Nächte allein zuhause. Darüber hinaus bekommt Ihr Elternteil nur noch selten Besuch. Sie selbst sind aus persönlichen oder beruflichen Gründen zu sehr angespannt, um täglich Ihre Mutter bzw. Ihren Vater zu besuchen.

Gerade, wenn Ihre Eltern den Tag allein in ihren vier Wänden verbringen und selten soziale Kontakte zu anderen Mitmenschen pflegen, ist es wichtig ein Notrufsystem zu besitzen. Leider passiert es immer wieder, dass ein älterer Mensch hinfällt und bewegungsunfähig auf dem Boden liegt. Keine Chance ans Telefon zu kommen oder durch Rufe auf sich aufmerksam zu machen. Jetzt wäre ein Notruf am Körper genau die perfekte Lösung, um aus dieser misslichen Lage herauszukommen. Doch den hat man nicht. So muss man warten, Minuten, Stunden. So lange bis es jemandem auffällt oder man es doch noch schafft, zum Telefon zu robben und um Hilfe zu rufen.

Eine Notrufuhr für Senioren bei Krankheit oder körperliche Behinderung

Es gibt viele gesundheitliche Gründe, die es ratsam erscheinen lassen, sich ein Notrufsystem als Senior anzuschaffen. Gerade, wenn die Gefahr eines Sturzes durch gesundheitliche Einschränkungen oder chronische Krankheiten immer mehr zunimmt:

Zu den gesundheitlichen Einschränkungen, welche die Sturzgefahr erhöhen, gehören unter anderem Herz- Kreislaufprobleme und häufige Schwindelanfälle. Wenn jemand aufgrund eines neuen künstlichen Gelenks, eines Bruchs am Bein oder eines Schlaganfalls aus der Klinik entlassen worden sein, hat dessen Sturzgefahr erheblich zugenommen.

Gerade durch solch einen medizinischen Eingriff sind die Betroffenen schlecht zu Fuß und fühlen sich unsicher, auch wenn sie es selten zugeben.

Besonders nach einem bereits erfolgten Sturz sind ältere Menschen noch unsicherer und haben Angst, erneut zu fallen. Sie wissen, dass sie damit ihre Selbständigkeit verlieren und dann vielleicht in ein Heim müssen. Das macht noch mehr Angst. Daher ist es wichtig, wieder ein subjektives Gefühl der Sicherheit zu erzeugen und damit die Angstspirale zu durchbrechen. Für jeden alleinlebenden Menschen ist es entscheidend, zu wissen, dass in einem Notfall die benötigte Hilfe schnellstmöglich eintrifft und nicht erst ein paar Stunden später. Eine Notrufuhr für Senioren sorgt für diese Sicherheit.

Auch chronischen Krankheiten wie Diabetes, Multiple Sklerose und Osteoporose führen dazu, vermehrt eine Gehilfe in Anspruch nehmen zu müssen und auch damit beim Gehen unsicherer zu sein.

Sturzgefahr in der Schweiz

Nach Angaben von Beratungsstelle für Unfallverhütung, mehr als eine Million in der Schweiz wohnhafte Menschen verletzen sich jedes Jahr bei Nichtberufsunfällen. Die häufigste Todesursache ist dabei der Sturz – mit rund 1680 Opfern jährlich. 

Jährlich verletzen sich bei Stürzen in der Schweiz rund 285 000 Personen, ca. 88 000 davon sind über 65 Jahre alt. Von 2030 Todesfällen im Bereich Haus und Freizeit sind jährlich durchschnittlich 83% auf die Folgen eines Sturzes zurückzuführen. 95% davon entfallen auf über 65-Jährige.

Eine Notrufuhr gegen die Angst

Bereits der morgendliche Duschgang bereitet Ihren Eltern Probleme? Sie haben Angst auszurutschen und sich etwas zu brechen? Gerade, wenn man im hohen Alter schon einmal die Erfahrung eines Sturzes gemacht hat, nimmt die Angst vor Verletzungen noch einmal zu.

Die Sturzangst führt häufig zu einer Abwärtsspirale aus Vermeidungshaltung, Verlust von Selbstvertrauen, einer Verminderung der Alltagsaktivität und weiterem muskulären Abbau. Letztlich nimmt dadurch auch das Sturzrisiko zu. Nicht selten stehen sozialer Rückzug und Verlust der Selbstständigkeit am Ende dieser Entwicklung.

Unter Anderem können Sie mit Hilfe einer Notrufuhr  eine solche Entwicklung verhindern bzw. ihr entgegensteuern. Dieses Notrufsystem sorgt dafür, dass sich Ihre Eltern wieder sicherer fühlen.

Eine Notrufuhr gegen den sozialen Rückzug

Neben sollten Sie dafür Sorge tragen, dass Ihre Eltern den sozialen Anschluss nicht verpassen. Schicken Sie sie unter Menschen, regen Sie an, alte Kontakte wieder aufzufrischen, gehen Sie mit Ihnen ins Theater oder in ein Konzert, unternehmen Sie selbst etwas mit ihnen oder schlagen Sie ihnen vor, etwas mit Menschen in ihrem Alter zu unternehmen.

Hinterfragen Sie auch, warum sich Ihre Eltern sozial zurückgezogen haben. Sind es körperliche Gründe, wie der Verlust von Sehkraft und Hörvermögen oder sind es eventuell sogar seelische Gründe, die zur Abschottung beitragen?

Soziale Kontakte sind einer der wichtigsten Antriebsfedern des Lebens – soziales Engagement, Seniorenreisen oder Hobbys, bei denen man mit anderen Menschen automatisch in Kontakt kommt.

Einige Senioren befürchten, dass das Notrufsystem den Eindruck erwecken könnte, sie seien alt und schwach. Die Limmex-Notrufuhr beeinträchtigt jedoch in keiner Weise, da sie wie eine normale Uhr am Handgelenk getragen wird und die Notruffunktion dezent in die Uhr integriert ist. Hinter dem sportlichen Design vermutet niemand eine Notrufuhr. Darüber hinaus sind die Zahlen der Uhranzeige groß und auch für Menschen mit eingeschränkter Sehkraft sehr gut erkennbar. Der richtige Zeitpunkt für Senioren sich eine Notrufuhr zuzulegen

Ein „zu früh“ für einen Notruf gibt es nicht, eher ein „zu spät“. Aus diesem Grund sollten Sie sich rechtzeitig mit der Anschaffung einer Notrufuhr  beschäftigen.

Auch, wenn Ihre Eltern viele Argumente gegen ein solches Notrufsystem bringen sollten, bleiben sie hartnäckig. Letztendlich ist es für die ganze Familie von Vorteil. Es muss ja nichts passieren. Es ist aber gut zu wissen, dass in einem Notfall der Notruf da ist. Man legt sich auch eine Versicherungspolice nur für den Fall der Fälle zu. Wenn etwas eingetreten ist, ist es ein gutes Gefühl eine Versicherung zu haben. Genauso ist es auch mit einer Notrufuhr .

Auch gegen das beliebte Gegenargument Ihrer Eltern: „Wenn ich mir eine Notrufuhr  zulege, werde ich von allen als „Alt“ abgestempelt.“ Das ist schlichtweg „Falsch“. Es spricht eher für Weisheit und Klugheit, sich zum richtigen Zeitpunkt für ein Notrufsystem entschieden zu haben.

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