Was sollten Sie beim Kauf einer Notrufuhr überprüfen

Notrufuhren werden immer beliebter. Sie sorgen für die Sicherheit alleinlebender Rentner, Extremsportler oder Menschen mit chronischen Erkrankungen. Mittlerweile gibt es verschiedene Modelle von Notrufuhren auf dem Markt. Wie man sie auswählt und worauf man beim Kauf achten muss:

Technologien

Die Notfalluhr muss mindestens 3G unterstützen. Mit dieser Technologie werden sie in der Lage sein, eine stabile drahtlose Funkverbindung bereitzustellen. Auch eine GPS-Funktion muss vorhanden sein, da solche Notrufuhren nicht nur zu Hause, sondern vor allen Dingen ja auch unterwegs verwendet werden sollen. 

Daher muss die Notrufuhr über eine direkte Sprachverbindung verfügen. Dadurch ist es möglich, dank eingebautem Lautsprecher, Mikrofon und SIM-Karte, schnell einen Ansprechpartner oder eine Notrufzentrale anzurufen.

Fehlalarm

Vor dem Kauf sollte unbedingt geklärt werden, ob ein Fehlalarm kostenpflichtig ist. Bei den meisten Geräten mit Notruffunktion wie der Limmex Notrufuhr können Sie den Zufallsruf einfach abbrechen oder dem Mitarbeiter der Notrufzentrale mitteilen, dass ein Fehler aufgetreten ist.

Bequemlichkeit

Notrufuhren sollten bequem und flexibel sein, damit sie über lange Zeiträume angenehm zu tragen sind. Sie sollten nicht zu schwer oder zu groß sein. Außerdem möchten viele Rentner nicht, dass ihre Notrufuhre bemerkbar ist. Daher ist ihr Design sehr wichtig. Trotzdem sollte der Alarmknopf gut erkennbar sein und im Falle eines Unfalls leicht zu drücken sein.

Spritzwasserfest

Da Notrufuhren über ein Mikrofon und einen Lautsprecher verfügen, sind die Uhren zwar spritzwassergeeignet aber nicht wasserfest. Kleine Hausarbeiten oder das Abbrausen in der Dusche sind kein Problem. Die Uhr beim Baden oder Schwimmen länger unter Wasser zu halten, ist dagegen ist nicht ratsam. 

Alarm über den Unfall

Damit über die Notrufuhr im Falle eines Unfalls schnelle Hilfe organisiert werden kann, ist es wichtig, passend zur Uhr den geeigneten Notruf-Service zu buchen. Hier kann man je nach Anbieter zwischen verschiedenen Angeboten wählen. So kann die Hilfe aus dem eigenen Umfeld von Angehörigen, Freunden oder Nachbarn geleistet werden oder von einer professionellen Notrufzentrale, bei manchen Anbietern auch einer Kombination aus beidem. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass eine Absicherung durch Angehörige sinnvoll ist, wenn davon auszugehen ist, dass der Alarm nur selten ausgelöst wird, da der ältere Mensch noch gut allein zurechtkommt.

Anders stellt es sich dar, wenn der Notrufknopf häufig genutzt wird, oft auch in der Nacht oder wenn akute Notfallsituationen bestehen. Dann bietet die Notrufzentrale professionelle Sicherheit rund um die Uhr und entlastet dadurch die Angehörigen, da der Notruf unverzüglich an die Notrufzentrale gesendet wird. Gleichzeitig verstreicht nicht wertvolle Zeit mit der Suche nach einem erreichbaren Angehörigen oder Nachbarn, wenn diese als bevorzugte Kontaktpersonen von der Uhr benachrichtigt werden sollen. Es muss also immer der passende Notrufservice für die jeweilige Lebenssituation ausgewählt werden.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit kann etwa eine Woche betragen. Daher ist es nicht notwendig, die Notrufuhr jeden Tag aufzuladen. Dennoch muss die Batterie überwacht werden, damit sie nicht im ungünstigsten Moment leer wird. Manche Notrufuhren warnen bei niedrigem Batteriestand – zum Beispiel per SMS oder mit einer Benachrichtigung.

Hier zusammengefasst eine kurze Checkliste, was Sie vor dem Kauf überprüfen sollten:

  • Unterstützung von 3G oder 4G
  • Direkte Sprachverbindung
  • einfache Bedienung
  • GPS-Ortung, GSM und Wi-Fi
  • Verbindung zu einer 24-Stunden-Notrufzentrale
  • Akku, der viele Tage hält
  • Diskrete und doch einfach zu bedienende Notruffunktion
  • regelmäßige Wartung und Reparatur über Anbieter möglich

Newsletter