Sie können den Eintritt ins Altersheim um Jahre hinauszögern oder gar verhindern: Notrufuhren, Notrufknöpfe oder Hausnotrufe. Denn mit nur einem Knopfdruck rufen die Trägerinnen und Träger damit nach Hilfe.
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Was kostet die Notrufuhr von Limmex?
Die smarten Geräte haben aber ihren Preis. 399 Franken kostet etwa die Notrufuhr von Limmex – hinzukommt das monatliche Abo von 49 Franken, um im Ernstfall von unserer Notrufzentrale Curena betreut zu werden. Da taucht oft die Frage auf, ob sich die Krankenkasse an den Kosten beteiligt.
Unsere Kundenberaterin Gülen Kul-Kül spricht im Video über die Kosten einer Notrufuhr.
Wer zahlt die Notrufuhr in der Schweiz?
Die Antwort der Limmex-Kundenberaterin Gülen Kul-Kül: „In der Regel übernimmt die obligatorische Grundversicherung der Krankenkasse keine Kosten für Notrufuhren oder Hausnotrufe von Limmex.“
Die Trägerinnen und Träger müssen also selbst für die Geräte aufkommen.
Wann zahlt die Krankenkasse?
Allerdings gibt es keine Regel ohne Ausnahme. So beteiligen sich einige ambulante Zusatzversicherungen möglicherweise finanziell an Hilfsmitteln wie Notrufuhren. „Am besten, Sie fragen bei Ihrer Krankenkasse nach“, so Gülen Kul-Kül.
Welche weiteren Möglichkeiten gibt es zur Finanzierung einer Notrufuhr?
Wer Ergänzungsleistungen (EL) bezieht, kann ebenfalls auf Unterstützung hoffen: In einigen Kantonen werden Notrufgeräte und die dazugehörigen Abos ganz oder teilweise bezahlt.
In Härtefällen helfen zudem Organisationen für Senioren manchmal bei der Finanzierung einer Notrufuhr.
Zahlen auch Gemeinden eine Notrufuhr?
Unter bestimmten Bedingungen können Sozialhilfebezüger mit einer Kostenübernahme durch die Gemeinde rechnen.
„Allerdings müssen diese nachweisen, dass sie unbedingt ein Notrufgerät brauchen“, so Kul-Kül. Dafür benötigen sie ein ärztliches Zeugnis, das etwa akute Sturzgefahr oder eine chronische Krankheit bescheinigt.

Warum sparen Sie mit einer Notrufuhr viel Geld?
Denn auch die Gemeinden wissen, dass viele Menschen dank einer Notrufuhr länger zu Hause leben können. Und das ist viel günstiger als die Unterbringung in einem Alters- oder Pflegeheim.
„Das sollte man sich auch vor Augen führen, wenn man die Notrufuhr selbst bezahlt“, findet Gülen Kul-Kül. So belaufen sich die Kosten für ein Alters- und Pflegeheim in der Schweiz schnell mal auf 10’000 Franken oder mehr pro Monat! Etwa 5500 bis 7000 Franken davon müssen die Bewohnerinnen und Bewohner selbst zahlen.
Gülens Tipp: Mieten statt Kaufen
Wer die 399 Franken für die Notrufuhr nicht auf einmal zahlen möchte, kann sie für 21 Franken pro Monat mieten. Hinzu kommt das monatliche Abo. „Unsere Kunden können jederzeit von der Miete in den Kauf wechseln. Die bereits bezahlten Mietkosten werden dann vom Kaufpreis abgezogen“, erklärt Gülen Kul-Kül.
Warum ist eine Notrufuhr so wichtig?
Mit einer Notrufuhr sparen Sie also Tausende Franken. „Zudem fühlen sich die meisten Seniorinnen und Senioren ohnehin viel wohler in ihrem Zuhause“, sagt Kul-Kül. „Dank einer Notrufuhr erhalten Sie jederzeit Hilfe.
Und schnelle Hilfe verhindert häufig schlimme gesundheitliche Folgen und verringert das Risiko, pflegebedürftig zu werden.“ Dies sei auch für die Angehörigen entlastend.
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